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25 Tipps, wie du sofort nachhaltiger leben kannst

Nachhaltigkeit ist ein grosser Begriff mit vielen Facetten und oft weiss man gar nicht, wie man denn überhaupt nachhaltiger leben kann. Doch es gibt so viel, was man tun könnte und man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Oder es überkommt einen das Gefühl, dass man als Einzelner doch eh nicht viel machen kann. Die Verantwortung liegt schliesslich bei Politikern und grossen Konzernen. Klar, da muss noch viel getan werden und auf manche Dinge hat man als Privatperson keinen Einfluss. Aber jeder kann kleine Dinge in seinem Alltag ändern, um Stück für Stück nachhaltiger zu leben. In diesem Post gebe ich dir 25 Ideen, die du garantiert umsetzen kannst und mit denen du einen Beitrag zum Umweltschutz leistest.

1. Wasserflasche

Habe immer eine Wasserflasche dabei. Die kannst du mit Leitungswasser füllen und musst dir so unterwegs nichts kaufen.

2. Jutebeutel

Nimm einen Jutebeutel mit zum Einkaufen. Um den Beutel nicht zu vergessen, hänge ich ihn mir entweder an die Tür oder packe ihn einfach so in meinen Rucksack/Tasche ein, dann habe ich ihn immer dabei (schwer sind Jutebeutel ja Gott sei Dank nicht hihi).

3. Co2 kompensieren

Dass Fliegen schlecht fürs Klima ist, wissen wir inzwischen alle. Manchmal lässt sich ein Flug aber nicht vermeiden (versuchen sollte man es natürlich trotzdem), dann kann man seinen Flug immerhin kompensieren. Über Websites wie Atmosfair oder Climatefair kannst du den Co2 Ausstoss deiner Flugstrecke berechnen lassen und einen bestimmten Betrag dann an ein Klimaschutzprojekt spenden. Eine tolle Sache, rechtfertigt aber keinen Flug!

4. Papier sparen

Lad dir dein Bus- oder Bahnticket aus Handy, um Papier zu sparen.

5. DIY

Mach doch mal was selber! Du musst nicht zur DIY-Queen werden, aber viele Dinge kann man easy selber machen, zB Waschmittel. Schont Umwelt und deinen Geldbeutel!

6. Guppyfriend

Wenn wir schon beim Wäsche waschen sind: Kaufe dir einen Guppyfriend Waschbeutel. Ein Grossteil unserer Kleidung besteht aus Synthetikfasern wie Polyester, was letzten Endes Plastik ist. Durch das Schleudern in der Waschmaschine gelangt Mikroplastik in unser Abwasser und damit in die Umwelt. Der Guppyfriend sammelt die Synthetikfasern und du kannst sie nach der Wäsche über den Restmüll entsorgen. Mehr dazu gibts in diesem Post.

7. 30 Grad reichen

Noch ein Tipp zum Wäsche waschen (dann hör ich auch wirklich auf damit, versprochen): Wasche weniger und bei tieferen Temperaturen. Oft reicht es, Kleidung auf dem Balkon oder am Fenster auszulüften. Solltest du sie doch in die Waschmaschine schmeissen, reichen 30 Grad und 800 Umdrehungen meistens völlig aus.

8. Keine Werbung bitte!

Wusstest du, dass jährlich 3000 Tonnen Plastikmüll in Form von Werbung in unseren Briefkästen entstehen? Klebe dir einen Sticker auf den Briefkasten mit dem Hinweis, dass du keine Werbung wünschst. Damit sparst du unnötigen Müll.

9. Ernährung

Das mit der Ernährung ist ja so ein Thema. Am umweltfreundlichsten ist es, sich pflanzlich zu ernähren. Dass das nicht jeder kann/will, ist mir absolut bewusst. Versuch deshalb, öfter mal bewusst auf Fleisch zu verzichten und einen oder mehrere vegetarische/vegane Tage in der Woche einzulegen.

10. #eatupchallenge

Mach eine #eatupchallenge! Unsere Vorratsschränke sind meist prall gefüllt und wir kaufen gerne mal Dinge ein, um sie zuhause zu haben. Daher ist es eine gute Idee, einfach mal mit den Dingen zu kochen, die man bereits zuhause hat (von Obst und Gemüse mal abgesehen). So wird man kreativ und kauft nichts unnötig ein, was vielleicht schlecht wird.

11. Coffee to stay

Wusstest du, dass stündlich 320’000 Kaffeebecher in Deutschland im Müll landen (Quelle: dw.com)? Wiederverwendbare Kaffeebecher sind für die wenigsten ein Fremdwort, aber in meiner Umgebung sehe ich sie leider nur selten. Wenn du den Becher nicht immer mit dir rumschleppen magst, kannst du deinen Kaffee ja vor Ort trinken. Mit etwas Zeit schmeckt er eh besser und du vermeidest unnötigen Müll.

12. Use what you have

Wir besitzen so viel und sind uns dessen selten bewusst. Bevor du etwas Neues kaufst, schau zuhause nach, ob du nicht schon etwas ähnliches besitzt. Und wenn es nur für ein oder zwei Mal Gebrauch gedacht ist, kannst du es dir vielleicht auch ausleihen? Damit sparst du nicht nur Ressourcen, sondern auch Geld.

13. Lose und unverpackt

Vieles an Obst und Gemüse kannst du einfach lose in deinen Einkaufskorb legen. Für kleinere Dinge wie zB Cherrytomaten eignen sich kleine Stoffbeutelchen am besten.

14. Lass das Auto stehen!

Nutze stattdessen öffentliche Verkehrsmittel, fahr Fahrrad oder buch dir eine Mitfahrgelegenheit.

15. Kaufe secondhand

Kleiderkreisel, Ebay Kleinanzeigen oder die Nachbarschaftsgruppe auf Facebook. One man’s trash is another man’s treasure.

16. Mealprep

Bereite dir dein eigenes Essen für unterwegs vor, damit du dir nichts verpacktes (und oft ungesundes) auf dem Weg kaufen musst.

17. Nachhaltige Apps

Es gibt auch einige Apps, die dir deinen nachhaltigen Alltag erleichtern. Ich habe bereits einen Blogpost dazu geschrieben, den du hier findest.

18. Strom sparen

Zieh den Stecker. Nimm Elektrogeräte, die du nicht benutzt, vom Strom, besonders wenn du über längere Zeit nicht zuhause bist.

19. Kleider tauschen statt neu kaufen

Geh auf eine Kleidertauschparty. Dort bringt jede*r Klamotten mit, die er/sie nicht mehr trägt und es wird untereinander getauscht. So wirst du alte Sachen los und gehst mit Neuem nach Hause, ohne Geld auszugeben.

20. Regional und saisonal

Kaufe regional und saisonal ein. Das ist nicht immer ganz einfach, auch für mich. Aber mit einem Saisonkalender lernt man, was wann Saison hat und das finde ich richtig spannend!

21. Bleib in der Nähe

Plane deinen nächsten Urlaub in der Nähe. Wozu weit weg fliegen, wenn es in zuhause genauso schön ist? Innerhalb Europas ist man mit etwas Planung super mit Bus und Bahn unterwegs. Dadurch sieht man auch automatisch mehr vom Land und kann unterwegs auch noch produktiv sein (oder schlafen).

22. Bambuszahnbürste

Auch Zähne putzen geht nachhaltig und zwar mit einer Bambuszahnbürste. Reinigt die Beisserchen genau so gründlich wie das Plastikmodell, ist aber umweltfreundlicher und kompostierbar. Wer damit nicht klar kommt, ist mit einer elektrischen Zahnbürste gut bedient.

23. Foto statt Flyer

Du siehst unterwegs etwas interessantes oder wirst auf der Strasse angesprochen? Anstatt dir einen Flyer mitzunehmen oder mitgeben zu lassen, kannst du ja ein Foto davon machen. Smartphone haben wir eh immer dabei und Flyer landet doch sowieso meistens gleich im Müll.

24. Naturkosmetik

Nutze Naturkosmetik. In konventioneller Kosmetik ist viel Chemie drin, die deiner Haut und der Umwelt schadet. Viele Cremes werden mit Mikroplastik gestreckt, welches dann übers Abwasser in unsere Weltmeere gelangt. Achte auf möglichst natürliche Produkte, Zertifizierungen wie NaBu oder Demeter können da helfen. Hier gibt es mehr Info über Naturkosmetik.

25. Auf die Hand

Ohne Tüte bitte! Beim Bäcker kann man die Brezel oder das Brötchen super in den eigenen Beutel packen oder auch direkt auf die Hand nehmen. Wenn ich mir was hole, verspeise ich es meistens eh sofort 🙂


So, das wars! Ich hoffe, ich konnte dich mit diesen Tipps etwas inspirieren. Es gibt so so viele Dinge, die man tun kann und auch die kleinen Veränderungen haben einen Auswirkung, selbst wenn es nicht so scheint! Habe ich was vergessen? Was ist dein Tipp, um im Alltag nachhaltiger leben zu können?

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