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10 Apps für einen nachhaltigeren Alltag

Jeder kennt sie, jeder im Besitz eines Smartphones nutzt sie. Sie ermöglichen uns schnelle Kommunikation, schöne Fotos und stundenlanges Musikhören. Apps sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und es gibt einfach für alles eine App. Laut des Internets soll es alleine im Apple Store über 2 Millionen (!!) verfügbare Apps geben. Das ist doch verrückt, oder? In diesem Post stelle ich dir 10 Apps vor, die dir helfen, deinen Alltag nachhaltiger zu gestalten. Bis auf eine sind alle kostenlos 🙂

Happy Cow (kostenlos/4,49 Euro)

Happy Cow ist eine Foodguide App, mit der man in so ziemlich jeder Stadt vegane/vegetarische Restaurants, Cafés oder Bioläden ausfindig machen kann. Es gibt Bewertungen und Fotos zu den einzelnen Lokalen sowie Links zur Homepage oder Facebookseite. Eine super praktische App, die ich vor allem auf Reisen sehr oft nutze und nicht mehr missen möchte! Für Android ist die App kostenlos, bei iOs kostet sie 4,49 Euro (Stand März 2019). Man kann aber auch einfach die kostenlose Website nutzen.

Codecheck (kostenlos)

Wie der Name schon ahnen lässt, kann man mit Codecheck den Barcodes eines Produktes scannen. Die App gibt einem dann Hintergrundinfos über die einzelnen Inhaltsstoffe und stuft sie ein. Durch Codecheck habe ich unter anderem erfahren, dass in der herkömmlichen, blauen Nivea Creme Inhaltsstoffe wie Paraffin drin sind, denen krebserregende Eigenschaften nachgesagt werden… No thanks. Ich finde die App super nützlich, um ein bewussteres Gefühl für Produkte zu erhalten, die man tagtäglich benutzt. Nicht nur für Kosmetik und Makeup, sondern auch für Lebensmittel. Einziger Kritikpunkt: nicht alle Angaben stimmen immer bei der App. Letztens wurde mir ein Cashewmus als nicht-vegan angezeigt, obwohl alles was da drin ist, Cashewnüsse sind. Die App war wohl verwirrt von der Aufschrift “kann Spuren von Milch enthalten”.

Screenshot Codecheck

 

Too Good to Go (kostenlos)

Eine super App, die der Lebensmittelverschwendung den Kampf ansagt! Restaurants und Cafés können hier übriggebliebene Lebensmittel anbieten, welche man dann vergünstigt kaufen und im Geschäft abholen kann. Die App ist vor allem in grösseren Städten toll, aber auch in kleineren Städten wie Heidelberg gibt es bereits ein paar Lokale, die mitmachen. Ich habe die App bereits zwei mal benutzt und fand den Ablauf super. In einem Café konnte ich mehrere Croissants und einen Orangensaft mitnehmen für einen günstigen Preis. Die Verkäuferin war sehr nett und hat mir die Sachen auch in meinen eigenen Beutel gefüllt (auch wenn sie erst etwas verwirrt war haha). Daumen hoch für Too Good to Go!

 

Screenshot Too Good to Go

 

E-Nummern (kostenlos)

Gerade wenn man sich vegan ernährt, ist es nicht immer so einfach herauszufinden, ob ein Produkt tierische Inhaltsstoffe beeinhaltet oder nicht; besonders wenn es nicht gekennzeichnet ist. Mühseliges Zutatenangaben lesen wird schnell zur Routine, aber was ist mit diesen komischen E-Nummern, die keiner kennt? Dahinter verbergen sich Zusatzstoffe, von denen man nicht wirklich weiss, woraus sie eigentlich bestehen. Die App gibt Auskunft über den Namen der Zusatzstoffe, ob sie vegetarisch/vegan sind und was mögliche Wirkungen auf den Körper sein jönnen. Sehr interessant, was da alles (auch in veganen) Lebensmitteln drin landet!

Optisch gesehen ist die App nicht wahnsinnig ansprechbar, aber super aufschlussreich.

Saisonkalender (kostenlos)

Um zu wissen, welches Obst und Gemüse gerade Saison hat, kann man sich natürlich auch einfach was ausdrucken und an den Kühlschrank hängen, schon klar. Aber wenn ich unterwegs bin oder Rezepte plane, ist diese einfache App echt praktisch. Man kann den jeweiligen Monat anklicken und das aktuelle saisonale Obst und Gemüse wird einem angezeigt. Auch tropische Früchte, die bei uns nicht wachsen, werden mit ihren jeweiligen Saisonzeiten im Ausland aufgelistet und man kann wählen, ob nur heimischer Anbau oder auch Importware angezeigt werden soll.

 

Screenshot Saisonkalender März

 

Kosmetik ohne Tierversuche (kostenlos)

Die Beautybloggerin Erbse hat eine tolle App erfunden, welche Aufschluss darüber gibt, ob eine Kosmetikmarke Tierversuche durchführt oder nicht. Über die Suchfunktion kann man seine Lieblingsmarken easy überprüfen oder neue Labels finden. Ausserdem gibt es tolle DIY Rezepte, um seine eigenen Produkte herzustellen. Diese sind übersichtlich in Kategorien unterteilt (zB Nagellack, dekorative Kosmetik, Duft etc.). Daumen hoch für diese supernützliche App!

Kleiderkreisel & Ebay Kleinanzeigen (kostenlos)

Ich habe meine beiden Herzensapps einfach mal zusammen genommen. Über sie kaufe ich sehr gerne gebrauchte Dinge, von Kleidung über Deko zu Kamerastativen. Während Kleiderkreisel nur für Kleidung und Accessoires gedacht ist, findet man auf Ebay einfach alles. Echt verrückt, was Leute da alles verkaufen (zum Teil brandneu). Ich habe über beide Apps schon super Schnäppchen gemacht und dabei noch den Planeten geschont, da kein neues Produkt hergestellt werden musste. Mittlerweile findet man auch immer mehr Fair Fashion Kleidubg auf den beiden Apps, es lohnt sich also dort mal vorbeizuschauen.

 

Screenshot Kleiderkreisel Armedangels

 

Ecosia (kostenlos)

Ecosia darf auf einer Liste mit nachhaltigen Apps natürlich nicht fehlen! Die Suchmaschinenalternative ist genauso gut wie Google und du mit ihren Einnahmen pflanzen sie Bäume auf der ganzen Welt und unterstützen nachhaltig und ausgerichtete Projekte. Hier erfährst du mehr über das Pflanzen der Bäume und hier gehts zur Suchmaschine. Ecosia ist für iOs sowie Android kostenlos.

PETA Einkaufsguide (kostenlos)

Der PETA Einkaufsguide ist super für Vegan-Anfänger geeignet. Du findest eine Liste mit veganen Produkten und in welchen Supermärkten sie erhältlich sind, leckere Rezepte und Neuigkeiten rund um den veganen Lifestyle. Ich fand PETA Zwei gerade am Anfang meiner veganen Zeit super nützlich und stöbere auch heute noch gerne auf der Seite herum.

 

Screenshot Peta Zwei Einkaufsguide

 

Good on You (kostenlos)

Good on You ist eine App für faire und nachhaltige Mode. Die App listet faire Labels und bewertet sie nach Kriterien wie Nachhaltigkeit, Tierschutz und Arbeitsbedingungen. Du kannst deine Favoriten speichern, mehr über Labels und deren Produktion lesen und, in Kategorien geordnet, nach neuen coolen Brands stöbern.

Was mich persönlich etwas stört: Auch fast fashion Riesen wie H&M sind in der App vertreten. H&M bekommt zwar nur drei von fünf Punkten und die Bewertung “it’s a start”. Meiner Meinung nach gehört ein solches Unternehmen aber einfach nicht in eine App, die faire Mode promotet. Immerhin werden wirklich faire und nachhaltige Brands als Alternativen angezeigt. Ansonsten ist die App sehr cool gemacht. Die App ist komplett auf Englisch.

 

Screenshot Good on You

 

 


Das waren meine 10 liebsten nachhaltigen Apps. Was sind deine Lieblingsapps, um dein Leben etwas nachhaltiger zu gestalten? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Alles Liebe,
Vanessa

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1 Comment

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    27/09/2019 at 11:51

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